Häufig gestellte Fragen

Dank seiner besonderen Konstruktion – der Nadelschutz ist ins Spritzenetikett integriert - ist Needle-Trap einfach zu verwenden, ohne dass der Nutzer seine Injektionstechnik ändern muss. Er hat uneingeschränkte Sicht auf die Nadel und somit die volle Kontrolle über den Injektionsvorgang. Der Inhalt der Spritze, die Skalierung oder Luftbläschen sind unverändert gut erkennbar.

Die Aktivierung des Schutzmechanismus erfolgt in jedem Fall kontrolliert, auch bei nur teilweiser Entleerung der Spritze, und ist akustisch deutlich wahrnehmbar. Zudem ist Needle-Trap durch sein kompaktes Design platzsparend in der Lagerung und kann auf dem üblichen Weg entsorgt werden. Dabei entsteht verhältnismäßig wenig Abfall, was letztlich der Umwelt zugute kommt.

Patienten schätzen die einfache Konstruktion des Nadelschutzsystems. Im Gegensatz zu komplexeren, weniger transparenten Systemen flößt Needle-Trap ihnen keine Angst ein.

Zunächst wird der Plastikfänger um etwa 90 Grad zur Seite geklappt. Anschließend kann in einem zweiten Schritt die Spritzenkappe entfernt werden.

Die Sicherung der Nadel im Fänger erfolgt kontrolliert mit einer Hand durch Aufsetzen des Fängers auf eine Fläche und anschließendes Hinunterdrücken. Dadurch wird die Nadel im Fänger fixiert. Der Anwender sollte niemals versuchen, die Nadel durch Zuhilfenahme eines Fingers im Fänger zu sichern!

Die Nadel ist vorschriftsmäßig gesichert, wenn sie mit einem deutlich wahrnehmbaren Klicken einrastet und der Fänger sich sichtbar in einem Winkel von etwa 90 Grad befindet.

Ja! Obwohl Needle-Trap vor versehentlichen Verletzungen schützt, muss die Spritze dennoch vorschriftsmäßig in einem dafür vorgesehenen Behälter entsorgt werden.

Die freigesetzten Mengen an Blut (0,0001 l) und Medikamenteninhalt (0,00008 l) sind kaum nachweisbar und die gegebenenfalls enthaltene Virenanzahl somit völlig unbedenklich. Dies belegt eindeutig eine wissenschaftliche Studie, die ein international anerkannter Experte durchgeführt hat.

Needle-Trap erfüllt alle gegenwärtigen Anforderungen an Sicherheitsmechanismen zum Schutz vor Nadelstichverletzungen. Dazu gehören unter anderem die Vorgaben der US-amerikanischen Bundesbehörde NIOSH (National Institute for Occupational Safety and Health) an „sichere Instrumente“, der deutschen TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe), des European Biosafety Network Toolkit sowie der neuen EU-Richtlinie 2010/32/EU zum Schutz vor Nadelstichverletzungen, die im Mai 2013 in allen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden musste.

Aufgrund der Richtlinie sind Arbeitgeber in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen medizinischen Bereichen verpflichtet, das Risiko der Infektionsgefahr durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten bei der Handhabung von spitzen/scharfen Instrumenten zu analysieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Um Ärzte, Krankenschwestern, Pflegepersonal, Reinigungspersonal und auch Patienten zu schützen, müssen Arbeitgeber Prozesse oder medizinische Instrumente mit integrierten Schutzmechanismen zur Verringerung bzw. Beseitigung der Gefahr bereitstellen. Wo möglich sollen Nadelschutzsysteme, wie Needle-Trap, eingesetzt werden.

Die Sicherheit und hohe Qualität von Needle-Trap wurde durch die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) bestätigt. Nach mehreren Tests erhielt Needle-Trap die in den Vereinigten Staaten für die Vermarktung notwendige FDA 510(k) Bescheinigung.

  1. Klappen Sie in jedem Fall den Fänger zur Seite, bevor Sie die Schutzkappe der Nadel abziehen. Dadurch verhindern Sie eine eventuelle Stichverletzung an der ungeschützten Nadel.
  2. Biegen Sie die Nadel beim Aktivieren des Schutzmechanismus, d.h. beim Sichern im Fänger um etwa 90 Grad. Ein zu starkes bzw. zu geringes Biegen der Nadel kann einen negativen Einfluss auf die Sicherung der Nadel haben
  3. Verwenden Sie niemals Ihre freie Hand oder ein anderes Körperteil, um die Nadel im Fänger zu sichern. So vermeiden Sie versehentliche Stichverletzungen.